23.01.2009

Alice, Telefonica, Versatel und QSC fordern Gemeinsam eine Senkung der TAL-Entgelte um 25%
– Sinkende TAL-Entgelte als Basis zukünftiger Investitionen in Glasfaserund
Breitbandausbau in Deutschland
Berlin, 23. Januar 2009. Vier der führenden deutschen Telekommunikations- und
Infrastrukturanbieter Deutschlands, die mehr als 5.000 Mitarbeiter beschäftigen,
haben gestern in Berlin in einer gemeinsamen Erklärung eine „deutliche Senkung der
TAL-Entgelte um 25 Prozent “ von Politik und Regulierung gefordert. In der Erklärung
nennen die Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden der Unternehmen
HanseNet, Telefónica Deutschland, Versatel und QSC eine deutliche Absenkung der
TAL-Entgelte, also der monatlichen Miete für die so genannte letzte Meile an die
Deutsche Telekom, als wichtigste Voraussetzung für weitere Investitionen in
Deutschlands Infrastruktur. Die Unternehmen fordern eine Senkung des Entgeltes
um 25 Prozent. Davon versprechen sich die Unternehmen bei konservativer
Schätzung eine Kosteneinsparung in den nächsten fünf Jahren von
ca. 1,2 Milliarden Euro für alle alternativen Anbieter.
Zurzeit prüfen die beteiligten Unternehmen die Investitionen für das laufende und die nächsten Jahre sowie den Einsatz neuer Technologien. „Ohne ein positives Signal im Sinne eines deutlich abgesenkten TAL-Entgeltes sehen wir für dieses Jahr keine Basis für zusätzliche Investitionen in neue Infrastruktur und Technologie sowie einen funktionierenden Wettbewerb am deutschen Markt“, erklärt Carlos Lambarri, Geschäftsführer HanseNet.
Das entsprechende Verfahren zur Festlegung der TAL-Entgelte hat bereits am 20. Januar 2009 begonnen. Die Unternehmen rechnen mit einer entsprechenden Entscheidung bis zum 31. März diesen Jahres.
Beteiligte an der Erklärung:
– Carlos Lambarri, Geschäftsführer HanseNet Telekommunikation GmbH
– Johannes Pruchnow. Geschäftsführer Telefónica Deutschland GmbH
– Peer Knauer, Vorstandsvorsitzender Versatel AG
– Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender QSC AG